Aschermittwoch
Aschermittwoch ist der Beginn der 40-tägigen Fastenzeit und die Vorbereitung auf das höchste Fest der Christen, das Fest der Auferstehung: Ostern.
Die 40 Tage hin zum Osterfest gestalten wir als Weg, der in die Ostersonne mündet. Um den Weg zu meistern, brauchen wir einen Rucksack guter Vorsätze und Taten.
Nachdem wir -als Rheinländer besonders- Karneval gebührend gefeiert haben, haben wir am Aschermittwoch alle Spuren des Karnevals beseitigt, außer einigen Luftschlangen, die wir extra aufgehoben haben.
Die Erzieherinnen reden mit den Kindern über die beginnende Fastenzeit und über die Bedeutung des Aschenkreuzes: Dieses Kreuz soll nicht den Tod darstellen, sondern die Erinnerung daran sein, dass nach dem Tod ein neues Leben beginnt. Wir können es mit dem Wechsel der Jahreszeiten vergleichen. Ganz besonders fällt es im Frühjahr auf, wenn in der Natur neues Leben erwacht.
Nicht ohne Grund fällt Ostern immer auf den 1.Sonntag nach dem Frühlings-Vollmond.
Wir besuchen am Aschermittwoch mit allen Kindern die Kirche, in der uns schon unser Pastor, Friedhelm Keuser, erwartet. Er macht den Kindern noch einmal den Sinn des Tages deutlich:
Er verbrennt die Luftschlangen zum Zeichen, dass Karneval vorbei ist und die Fastenzeit beginnt. Er verbrennt Palm (Buchsbaum), vermischt die Asche mit Weihwasser und zeichnet den Kindern und uns das „Aschenkreuz“ auf die Stirn. „Aus der zu Erde gewordenen Asche entsteht neues Leben“.






