„Die Bewegung ist ein wesentlicher Faktor beim Aufbau der Intelligenz“ (Maria Montessori)
Wie wichtig die Bewegung in der Balance zwischen Körper und Geist ist, hat Maria Montessori bereits im letzten Jahrhundert erkannt und zu einem der zentralen Schwerpunkte ihrer Pädagogik gemacht.
Turnen:
Jede Gruppe turnt 1x in der Woche. Die Gruppe wird in zwei altersgerechte Gruppen aufgeteilt, damit wir die Kinder gezielt beobachten, fordern und fördern können. An den sogenannten Turntagen der Gruppe werden keine Geburtstage etc. gefeiert. In den Schulferien turnen wir nicht.
Kindergartenkinder haben einen starken Bewegungsdrang. Um diesem gerecht zu werden, haben wir in unsere Freiarbeit mehrere Möglichkeiten zur Bewegung integriert.
Zum Beispiel können jeweils zwei Kinder aus zwei Gruppen von 8:00 bis 10:00 Uhr alleine im TURNRAUM agieren. Zwei Kinder aus einer Gruppe können an einem fest abgesprochenen Tag alleine auf dem AUSSENGELÄNDE spielen.
Eine andere Möglichkeit ist die Arbeit mit dem Kind nach der montessorianischen DREISTUFENLEKTION: Hierbei werden den Kindern Namen von Gegenständen, Zahlen, Buchstaben, Dinosauriern etc. beigebracht, indem sie diese u.a. in verschiedene Räume bringen und auch wieder holen. Dadurch entsteht für die Kinder viel Bewegungsmöglichkeit, aber auch die Merkfähigkeit wird geschult.
Während der Freiarbeit bieten sich uns viele Möglichkeiten, die Feinmotorik der Kinder zu schulen: durch Malen, Schneiden, Prickeln, Sticken, Basteln, Perlen stecken, Weben, Schreiben,...
Fast jeden Tag, bei fast jedem Wetter, gehen wir nach der Freiarbeit und auch nachmittags nach draußen. Im Kindergarten-Fach haben die Eltern für jedes Kind Matschhosen und Gummistiefel deponiert, damit sich unsere Kinder „bei Wind und Wetter“ draußen wohl fühlen beim im Sandbuddeln, beim Klettern, beim Dreiradfahren, beim Hüpfekästchenspringen,...
Jeden Vormittag – nach der Freiarbeit – gehen „alle Gruppen“ nach draußen, auch nachmittags, für mindestens eine Stunde und auch bei fast jedem Wind und Wetter.






