Pfingsten

An Pfingsten feiern wir den „GEBURTSTAG der KIRCHE“; genau sieben Wochen nach Ostern. Im Mittelpunkt steht die Freude am Wort Gottes.

Zum ersten Mal erfahren die Jünger die Gegenwart des Auferstandenen in anderer Form, der des Hl. Geistes: „Ein Brausen vom Himmel erfüllt das Haus und Zungen wie von Feuer lassen sich auf den Menschen nieder. Und vom Geist erfüllt können die Jünger so reden, dass sie jeder versteht (Apg 2, 1-13).
Hatte die Sünde der Menschen beim Turmbau zu Babel (Gen 11, 1-9) die Verständigung unter den Menschen zerstört, so finden sie nun zu einer neuen Gemeinschaft zusammen.

Das Pfingstfest ist somit ein schöner Impuls für eine Auseinandersetzung mit anderen Kulturen, deren Sitten und Bräuchen und mit anderen Sprachen.
Die Kinder haben die Möglichkeit über Erfahrungen aus dem Urlaub in fremden Ländern zu berichten und können ihre Fremdsprachenkenntnisse zum Besten geben.

Die Symbole (Bilder) des Heiligen Geistes sind:
Feuer: Feuer leuchtet und wärmt. Wo der Geist Gottes am Werk ist, vertreibt er die dunklen Mächte und den Menschen wird warm ums Herz (LIEBE)

Wind/Sturm/Atem:
Der Wind weht, wo er will. Wir können ihn nicht sehen. Wind ist der Atem. Dieser Atem hält am Leben.

Taube:
Der Vogel schafft die Verbindung zwischen Feuer/Luft und Wasser/Erde. Somit wird er Symbol für den Heiligen Geist. Wo der Hl. Geist wirkt, da berührt der Himmel die Erde, da spüren wir die unmittelbare Gegenwart Gottes. Bei der Friedenstaube können wir bereits eine seiner Wirkungen ablesen: Wo wir dem Geist Gottes in unserem Leben Raum geben, da wird Friede möglich.

Die wichtigste Nachricht des pfingstlichen Ereignisses, „Jesus lebt, Gott hat uns lieb und ist immer bei uns“, vermitteln wir den Kindern durch Lieder, Gebete, Basteln (Tauben, Windräder, sich öffnende Blume), Backen (Zopf-Tauben, Kekse in Form von Tauben oder einer Flamme).